projekt: George Mallory Photography Research 2000, Franziska Ming und Gabi Vogt
Internetpräsentation: sfo.hgkz.ch/george-mallory

George Mallory Photography Research


Die beiden Bergsteiger George Mallory und Andrew Irvine versuchten
1924, den höchsten Berg der Erde, den Mount Everest, als erste zu
besteigen. Den Fotografen Noel Odell liessen sie zurück. Noel verlor
die beiden aus dem Auge. Mallory und Irvine stürzten ab und galten
als verschollen. Die Frage ob sie auf dem Weg zum Gipfel oder auf
dem Rückweg vom Gipfel stürzten blieb ungeklärt und war Gegenstand
einer Mythenbildung.

Die 1999 unter Leitung von Jochen Hemmleb durchgeführte Mallory-
Irvine Research Expedition“ wollte den Fall klären und Beweismaterial
finden. George Mallory führte eine Kodak-Klappkamera und eine
Portraitfotografie seiner Frau mit auf den Weg zum Gipfel. Gipfelfotos
sollten die Erstbesteigung beweisen und das Foto der Gattin am Gipfel
hinterlegt werden.

Für die Research Expedition bestand die Hoffnung, die Klappkamera zu
finden. Die Fotografien könnten die Geschichte der Bergsteigerei neu
schreiben. Eine Expedition in die Geschichte der Fotografie. Nicht der
Berg ist die Motivation für das Unternehmen sondern das Finden einer
Kamera, das Finden der Bilder. Doch die Research Expedition konnte
selbst bei dem toten Mallory die Kamera nicht finden.
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